- Die Krönung naht
- SV 90 Fehrbellin hat die Deutsche Meisterschaft vor Augen
- SV 90 Fehrbellin behält die weiße Weste und behauptet die Tabellenführung
- Der SV 90 Fehrbellin e. V., Sektion Tanzen, sucht ab sofort Verstärkung!
- Überraschungscoup und Enttäuschung im hohen Norden
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Big Points in Berlin - 90er Bundesliga-Kegler können Tabellenführung behaupten
Das neue Jahr hat zwar erst begonnen, doch die 1. Bundesliga der Bohlekegler biegt bereits so langsam auf die Zielgerade ein. Für die Fehrbelliner ging es nach dem wichtigen Sieg in Seedorf erneut auf Reisen. Angesichts der Witterungsverhältnisse stand der Spieltag auf der Kippe. Erst am Freitagmorgen gab die sportliche Leitung "grünes Licht". Um so besser, dass die 90er kurze Wege hatten. Mit Hertha BSC und dem Spandauer SV standen zwei der kürzesten Auswärtspartien im Spielplan. Während man am Samstag mit 8 Spielern ein Luxusproblem hatte, standen aus privaten Gründen am Sonntag Dietmar und Olli nicht zur Verfügung. Passend dazu trat Hertha zwar mit voller Kapelle an, Spandau wiederum musste drei Stammkräfte ersetzen.
Hertha BSC Berlin - SV 90 Fehrbellin 0:3 (5430:5456 Holz, 33:45 EWP)
Fehrbellin wollte gleich die Führung übernehmen und stellte Joni und Seppi in die Startachse. Zur Hälfte schien der Plan auch aufzugehen, da sich Timo Koch und Patrick Schneider durchaus schwer taten. Seppi ließ jedoch auf den vorderen Bahnen Federn und so konnte Hertha trotz durchwachsener Leistungen von 910 und 912 Holz einen knappen Vorsprung von 14 Holz erkämpfen. Joni konnte sich aber vor die beiden Hausherren schieben und ließ 913 Kegel umfallen. Seppi war mit seinen 895 Holz nicht zufrieden.
Die MIttelachse ging dann klar an die Gäste. Während Dirk seine Topform mit ins neue Jahr brachte und mit 925 Holz den Tagesbestwert markierte, konnte auch Ex-Herthaner Olli vollends überzeugen. 918 Holz waren für ihn der Lohn. Norbert Gattner spielte zwar mit 913 Holz den Berliner Bestwert, wird damit aber genauso unzufrieden sein, wie sein Mitspieler Thomas Prill (888). Die 90er Schlussachse ging also mit 28 Holz Vorsprung auf die Bahn.
Der letzte Durchgang begann mit einer Schrecksekunde. Daniel ging schon mit einem mulmigen Gefühl auf die Bahn. Ihm war von Beginn an eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Bereits nach sieben Würfen folgte der Wechsel zu Benny. Der konnte nach einer kurzen Zeit der Akklimatisierung drei tolle Bahnen spielen und schaffte es noch, mit 900 Holz an Seppi vorbeizuziehen. Wichtiger war jedoch, dass er damit auch Sebastian Witschel (895) von den Gastgebern hinter sich lassen konnte. Richard (905) zeigte eine solide Leistung, ohne dabei zu glänzen. Da auch der Berliner Routinier Gerd Omak keine überragende Leistung zeigte, konnten die Hausherren zwar zwischenzeitlich verkürzen, jedoch zu keinem Zeitpunkt in Schlagdistanz kommen.
Der SV 90 holt somit einen ganz wichtigen Dreier im Kampf um die deutsche Meisterschaft.
Spandauer SV - SV 90 Fehrbellin 0:3 (5431:5642 Holz, 24:54 EWP)
Die Partie vom Sonntag ist schnell erzählt. Während die Spandauer die vielen Ausfälle überhaupt nicht kompensieren konnten, waren die 90er von Beginn an gnadenlos. Nur anhand der Startbahnen - die Hausherren beginnen immer auf den Bahnen 1 und 4 - konnten die Zuschauer erkennen, wer Heim- und wer Gästespieler ist. Lediglich Sascha Riesner (933) und Sebastian Kurzer (917) konnten mit den letzten Würfen verhindern, dass die Randberliner in die Kegelgeschichtsbücher kommen, denn nur Iduna Berlin hat vor vielen Jahren mit 23 EWP gegen Kiel noch höher verloren. Für die 90er war es der höchste Auswärtssieg in der Bundesligageschichte mit 211 Holz und 54:24 EWP.
Seppi (956), Dirk (954) und Richard (953) lieferten sich ein enges Rennen um die 12 Punkte. Benny (945), Joni (921) und Daniel (913) komplettierten eine tolle Teamleistung.
Fehrbellin setzt sich ab
Nach dem perfekten Auswärtswochenende behaupten die 90er natürlich auf dem Platz an der Sonne. Union Oberschöneweide (3:0 gegen Oldenburg und die nicht angereisten Husumer) bleibt erster Verfolger, muss aber weiter fünf Punkte aufholen. Kiel I (3:0 in Pinneberg, 0:3 in Hannover) liegt punktgleich auf Rang drei. Der kommende Gegner des SV 90, Oldenburg auf Rang vier hat bereits elf Punkte Rückstand und hat nur noch theoretische Chancen auf Edelmetall.
Der große Gewinner im Tabellenkeller heißt SVL Seedorf (3:0 in Spandau, 1:2 bei Hertha BSC). Durch die vier Punkte schob man sich über den Strich. Pinneberg rutschte nach der Heimniederlage gegen Kiel auf Rang zehn, Kiel II (0:3 in Hannover und Pinneberg) fällt auf elf zurück und Spandau kann mit gerade einmal sechs Punkten bereits für die kommende Zweitligasaison planen.
am 24. und 25. Spieltag geht es bereits weiter. Nach dem Duell in Oldenburg reisen die Rhinstädter am Sonntag nach Husum. Angesichts des verhältnismäßig großen Vorsprungs in der Tabelle kann man bereits mit zwei Punkten weiter den Druck auf die Verfolger aufrecht erhalten. Sollte Fehrbellin gar ein Spiel gewinnen, könnte das bereits die Vorentscheidung im Titelrennen sein. Doch klar ist, dass die kommenden Aufgaben wesentlich schwerer sein werden... Union (gegen Pinneberg und Hannover) und Kiel (gegen Hertha und Spandau) werden sich bei ihren Heimspielen sicher keine Blöße geben.
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