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Fehrbelliner Kegler ließen im Brandenburg-Derby nichts anbrennen

01. 11. 2020

SV 90 Fehrbellin -  SpG Michendorf/ Seddin  3:0 (5395:5119 Holz, 54:24 EWP)

Beide Mannschaften blieben ihrer Serie treu. In den bisherigen Brandenburg-Derbys verließ jeweils das Heimteam die Bahnen mit einem Dreier. So sollte es auch diesmal werden. Obwohl die Vorzeichen für die Hausherren diesmal eher ungünstig waren. Ohne Bahntraining ging man erstmals in das Nachholspiel des vierten Bundesligaspieltages. Kurzfristig fiel zudem 90er Daniel Neumann aus, so dass Alexander Wolski, der verletzungsbedingt seit Februar nicht zum Einsatz kam, spielen musste. Nach zwei Heimsiegen und vier Spielausfällen ist nun die Frage, wie geht es weiter nach den vier Wochen Zwangspause.  

Fehrbellin begann wie immer mit der Startachse Jonathan Jaeger/ Dirk Sperling. Der jüngste im 90er Team Jonathan Jaeger begann mit einem Bilderbuchstart. Lange Zeit sah es aus, als könne er Kapitän Dirk Sperling an diesem Tage überflügeln. Aber dann zog dieser doch vorbei. Mit sehr guten 917 und 899 Holz nahmen sie den Randpotsdamer René Lewin (873/ Mannschaftsbestwert) und Norman Lorenz (853) satte 91 Hölzer ab.

In der Mittelachse gingen dann Alexander Wolski und Dietmar Stoof auf die Bahnen. Dieses Duell mit den Gästen wurde noch einseitiger. Dietmar Stoof kämpfte sich Holz für Holz an seinen Kapitän heran. Am Ende hatte er vier Holz mehr als Sperling und konnte sich über den Tagesbestwert freuen. Partner Alexander Wolski beendete den Wettkampf mit 873 Holz. Damit stellte er den Bestwert der Gäste ein. Die Mittelachse der Gäste blieb mit 835 Holz (Marko Friedrich) und 832 Holz (Udo Boss) unter den Erwartungen.

Somit hatte der letzte Durchgang eigentlich nur noch statistischen Wert. Aber 90er Sebastian Krause wollte trotzdem ein 900-Holz-Ergebnis erreichen. Am Ende musste Dietmar Stoof sogar noch um seine 12 Einzelwertungspunkte zittern. Nur zwei Hölzer fehlten Krause, der ein ganz anderes Gesicht zeigte, als eine Woche zuvor. Mitspieler Benjamin Münchow hatte wie Gästekegler Christian Rosga 867 Holz im Wettkampfprotokoll. Michendorfs Kapitän Raphael Kukla beendete den Wettkampf mit 860 Hölzern.

Das war es wahrscheinlich auch schon für das Jahr 2020. Nach dem Lockdown steht zwar noch die LM Dreibahnen des SKVB auf dem Plan. Es ist aber zu erwarten, dass auch dieser Wettbewerb den Eindämmungsmaßnahmen zum Opfer fallen wird. Mit etwas Glück kann vielleicht noch eines der zahlreichen Nachholspiele im Dezember vereinbart werden.

 

Foto: Routinier Dietmar Stoof konnte seinem Kapitän diesmal die Stirn bieten