TischtennisGymnastikTanzenVolleyballKollageKegelnFußballKegelbillardFaustballAerobic
     +++  Wir tanzen weiter!  +++     
033932 164524
Link verschicken   Drucken
 

Nach langer Pause setzt Fehrbellin die Heimserie fort

24. 10. 2020

Laut Ansetzungsheft sollte am Wochenende der 5. und 6. Spieltag in den Bundesligen der Herren stattfinden. Wieder gab es zahlreiche Ausfälle. In der ersten Liga war Vizemeister Fehrbellin erstmals auf der Bahn und sicherte sich souverän einen Dreier gegen Hertha BSC. Die Sonntagspartie gegen Stavenhagen wurde am Freitag zuvor abgesagt.

Noch härter traf es die beiden Zweitligisten SV 90 Fehrbellin II und BBC 91 Neuruppin, die jeweils einen kompletten Spielausfall hatten. Nach jetzigem Stand soll bereits am nächsten Sonntag um 11 Uhr auf der Fehrbelliner Bahnanlage das Brandenburg-Derby der Herren I gegen die Spielgemeinschaft Michendorf/Seddin stattfinden. 

 

SV 90 Fehrbellin - Hertha BSC 3:0 (5374:5165 Holz, 53:25 EWP)

Nach gut neun Monaten Wartezeit wurde am Samstag auf der Kegelbahn in der Fehrbelliner Luchstraße erstmals wieder ein Bundesligaspiel ausgetragen. Ohne Zuschauer und lautstarkes Anfeuern fand das erste Spiel gegen Hertha BSC statt.

Mit neuen Trikots und Sportanzügen sollte an alte Erfolge angeknüpft werden. Doch durch erheblichen Trainingsrückstand – es gab im Vorfeld lediglich ein Testspiel und die eine oder andere Einheit – wusste kaum ein Spieler, wo er so wirklich steht.

Fürs Heimteam spielten in der Startachse Jonathan Jaeger und Kapitän Dirk Sperling. Die Blau-Weißen hatten an diesem Tage Besetzungsprobleme und schickten mit Uwe Gattner und Willi Kühn zwei Spieler auf die Bahn, die normalerweise eher im zweiten Team zum Einsatz kommen. Erwartungsgemäß konnten sie die beiden 90er mit 838 und 828 Holz nicht halten. Zudem spielten beide Rhinstädter groß auf. Kapitän Dirk Sperling nahm mit 926 Holz die Bahn wieder einmal förmlich auseinander und Jonathan Jaegers glatte 900 Holz konnten sich auch sehen lassen. Am Ende sollten die Holzzahlen der Heimkegler das Höchstholz beziehungsweise das drittbeste Ergebnis des Tages werden.

Somit ging die Mittelachse bereits mit 160 Holz Vorsprung auf die Bahnen. 90er Dietmar Stoof spielte seine Bahnen ebenfalls souverän durch und konnte mit 902 Holz den zweiten Rang sichern. Partner Daniel Neumann kam durch einen starken Endspurt auf ebenfalls gute 892 Holz. Da die Herthaner Mittelachse Norbert Gattner mit 867 Holz und Gerhard Omak mit Mannschaftsbestwert von 880 Holz hinter den 90ern blieben, waren alle vier Kegler in der Einzelwertung vorne. Somit war das Spiel bereits vor der Schlussachse gelaufen.

Augenscheinlich verlor die Schlussachse etwas die Spannung, wobei die Leistungen eher auf die lange Pause zurückzuführen sein sollten. Sebastian Krause kam dennoch auf 887 Holz, was am Ende Durchgangsbestwert bedeutete. Damit lagen jetzt fünf 90er vorne. Dass es für die Gäste am Ende nicht die Höchststrafe gab, hatte man dann Benjamin Münchow zu verdanken, der sich mit 867 Holz zufriedengeben musste. Vor ihn schoben sich noch Marc Süßmilch und Ex-90er Nico Witter mit 879 und 873 Hölzern.

 

Die 90er setzen somit eine beeindruckende Serie auf der heimischen Anlage fort. Seit nunmehr 59 Spielen gab es keinen Punktverlust. Was das Ergebnis am Ende für einen Wert haben wird, werden die nächsten Monate und die Entscheidungen im Rahmen der Corona-Pandemie zeigen müssen.

 

Foto: Kapitän Dirk Sperling war mal wieder das Maß der Dinge