90er auch im neuen Jahr zu Hause eine Macht

Bereits vor einer Woche konnte die zweite Mannschaft des SV 90 Fehrbellin in der Landesliga als Aufsteiger zu Hause die volle Punktzahl erspielen. Beim Start in die neue Bundesligasaison zog nun die erste Mannschaft nach. Die Mission Titelverteidigung ist also in vollem Gange. Grundlage dafür sollen auch in diesem Spieljahr elf punktverlustfreie Heimsiege sein. 

 

SV 90 Fehrbellin – SG Sportkegler Kiel I 3:0 (5388:5247 Holz, 56:22 EWP)

Die Kieler boten mit Alex Eggers und Kai Ludorf gleich in der Startachse ihre besten Einzelspieler der vergangenen Jahre auf. Und die beiden konnten auf der ersten Bahn unsere Startspieler Joni und Dirk in Schach halten. Als die Gäste dann aber auf die Außenbahnen mussten, konnte sich zuerst Dirk, später auch Joni deutlich absetzen. Alex kam letztlich noch auf 884 Holz, die zurzeit in Fehrbellin auch erstmal gespielt werden müssen. Kai landete 10 Holz hinter seinem Achsenpartner. Da Joni (896) und Dirk (908) deutlich mehr Kegel auf die Seite legten, waren bereits die ersten „Big Points“ eingefahren.

Der Mittelblock war nach Bennys schwachem Start von der Frage geprägt, ob er Alex‘ Vorgabe doch noch überbieten würde. Die Antwort war: JA! Mit 885 Holz war es nach holprigem Start eine Punktlandung, während Olli es mit 893 Holz deutlich weniger spannend machte. 

Im Schlussdrittel ließen Richard (902) und Seppi (904) nichts anbrennen und so fuhren unsere Jungs einen unerwartet glatten ersten Dreier ein. Einzig Kiels Schlussspieler Felix Grill konnte die Höchststrafe verhindern, weil er Benny um vier Holz überflügelte.

 

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SV 90 Fehrbellin – SG Sportkegler Kiel II 3:0 (5375:5198 Holz, 53:25 EWP)

Am Sonntag lief die Startachse noch deutlicher in Richtung der 90er, weil Joni mit 904 Holz eine Schippe draufpackte, während Dirk seine Leistung mit 907 Holz bestätigte, der deutsche Meister Morten Göhlitz auf Seiten der Kieler hingegen nicht in Tritt kam. So lagen die Rhinstädter bereits mit 81 Holz vorn.

In der Mittelachse wurde es ein Duell auf Augenhöhe. Fabi war in seinem ersten Bundesligaspiel die Nervosität noch deutlich anzumerken. Nach gutem Kampf konnte er sein Duell gegen Dennis Deipenau aber knapp gewinnen. Anders lief es für Benny. Er spielte zwar auf den Innenbahnen furios, ließ dann aber auf Bahn 1 ein besseres Ergebnis liegen und musste sich knapp Martin Branzke geschlagen geben, da bei gleichem Ergebnis der Gast die höhere Punktzahl erhält.

In Runde drei schaffte Seppi das Kunststück, trotz +49 auf den ersten 60 Würfen das Tageshöchstholz zu verpassen. Mit 907 egalisierte er Dirks Ergebnis, was immerhin wieder 11 EWP einbrachte. Richard scheiterte knapp an der 900er-Marke, kann aber dennoch auf ein gutes Heimwochenende zurückblicken. Da mit Jan Künstler ein weiterer Kieler an Fabi vorbeizog, konnten diese immerhin 25 EWP mitnehmen, was am klaren 3:0-Heimsieg jedoch nichts änderte.

 

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Weitere Ergebnisse

Union Oberschöneweide wird wohl erneut der größte Mitkonkurrent um die Deutsche Meisterschaft sein. Gegen Aufsteiger Stavenhagen und Eberswalde holten die Köpenicker ebenfalls zwei klare Heimsiege. Die SG Holstein (ehemals Oldenburger KV) meldet mit einem Auswärtssieg bei Aufsteiger Binde ebenfalls Medaillenambitionen an, scheiterte am Sonntag aber haarscharf am Gewinn des Zusatzpunktes in Hannover. Dadurch hielten die Leinestädter ebenfalls alle sechs Punkte zu Hause und komplettieren das punktgleiche Dreigestirn an der Tabellenspitze.

Knapp dahinter folgt etwas überraschend Seedorf, die gegen die beiden Kieler Teams mit 5:1 Punkten sicher zufrieden sein werden. Am Sonntag gewann man knapp mit 13 Holz Vorsprung. Sowohl Hertha BSC nach Punktverlusten gegen Aufsteiger Stavenhagen und Eberswalde, als auch Binde, die nach der Niederlage gegen die SG Holstein auch Aufsteiger SG Prignitz einen Punkt überlassen mussten, stehen vor einer ganz schweren Saison. Als einziges Team ohne Punkt steht Kiel II am Tabellenende, was sich aber nach den Heimspielen in vier Wochen ändern dürfte. 

 

Die Kieler empfangen am 10./ 11.10. Union und Hertha, während die 90er zunächst nach Oldenburg und am Sonntag nach Glövzin zum ersten Brandenburg-Derby gegen die SG Prignitz reisen. Eberswalde und Stavenhagen bekommen es zu Hause mit Binde und Hannover zu tun.

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Veröffentlichung

Mo, 14. September 2026

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